Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Tätigkeit bei der UNIVITA auf Gut Holmecke. Mit den folgenden Hinweisen informieren wir Sie darüber, welche personenbezogenen Daten wir im Rahmen des Bewerbungsverfahrens verarbeiten, zu welchen Zwecken und auf welcher Rechtsgrundlage dies geschieht und welche Rechte Ihnen zustehen (Art. 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO).
Verantwortliche Stelle im Sinne des Datenschutzrechts ist die:
UNIVITA GmbH
Hainfeld 9
06536 Südharz OT Stadt Stolberg
Telefon: 034654 810-222
E-Mail: info@univita.com
Ihre Bewerbung erreicht uns in unserer Betriebsstätte:
Gut Holmecke – Kurklinik & Jugendhilfe
Holmecker Weg 50
58675 Hemer
Telefon: 02372 987-0
E-Mail: info@univita.com
Vertreten durch den Geschäftsführer Dr. Clemens Ritter von Kempski. Sitz der Gesellschaft: Südharz OT Stadt Stolberg, Amtsgericht Stendal HRB 21001.
Weitere Angaben zu unserem Unternehmen und zusätzliche Kontaktmöglichkeiten finden Sie im Impressum unserer Internetseite: www.univita.com.
Wir haben einen externen Datenschutzbeauftragten benannt. Sie erreichen ihn unter:
Uwe Bäckeralf
SecurCon GmbH & Co. KG
Max-Planck-Straße 7
59423 Unna
E-Mail: info@securcon.de
Telefon: 0800 219 65 31
Sie können sich mit allen Fragen und Anliegen zum Datenschutz sowie zur Ausübung Ihrer Rechte unmittelbar an unseren Datenschutzbeauftragten wenden.
Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten, die Sie uns im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung übermitteln, um Ihre fachliche und persönliche Eignung für die ausgeschriebene Stelle – oder gegebenenfalls für andere offene Positionen in unserem Unternehmen – zu prüfen und das Bewerbungsverfahren durchzuführen.
Soweit Sie uns von sich aus Angaben zu besonderen Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO machen – etwa zu einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung – verarbeiten wir diese im Rahmen des Bewerbungsverfahrens, insbesondere zur Erfüllung der uns obliegenden Pflichten aus dem Schwerbehindertenrecht (SGB IX).
Da wir als Kurklinik und Jugendhilfeeinrichtung im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind, können wir – abhängig von der konkreten Tätigkeit – gesetzlich verpflichtet sein, vor Aufnahme der Beschäftigung bestimmte Nachweise zu erheben, beispielsweise den Nachweis über einen ausreichenden Masernschutz nach § 20 Abs. 9 Infektionsschutzgesetz (IfSG) oder das Ergebnis einer arbeitsmedizinischen Vorsorge- bzw. Eignungsuntersuchung. Solche Daten erheben wir grundsätzlich erst in einem fortgeschrittenen Stadium des Verfahrens, regelmäßig erst nach der Entscheidung, ein Beschäftigungsverhältnis zu begründen.
Für Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe sind wir verpflichtet, uns vor Aufnahme der Tätigkeit ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen zu lassen (§ 72a SGB VIII, § 30a Bundeszentralregistergesetz). Wir nehmen dabei ausschließlich Einsicht und dokumentieren die Tatsache der Einsichtnahme, das Datum des Führungszeugnisses sowie die Feststellung, ob eine einschlägige rechtskräftige Verurteilung vorliegt. Das Führungszeugnis selbst nehmen wir nicht zur Personalakte und fertigen davon keine Kopie.
Bitte übersenden Sie uns keine Unterlagen und Angaben, die für die Beurteilung Ihrer Eignung nicht erforderlich sind – insbesondere keine Gesundheitsdaten, Angaben zu Religions- oder Gewerkschaftszugehörigkeit, zur politischen Meinung oder zu familiären Verhältnissen, soweit wir hierum nicht ausdrücklich gebeten haben.
Durchführung des Bewerbungsverfahrens: Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen) in Verbindung mit § 26 Abs. 1 Satz 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Danach dürfen wir diejenigen Daten verarbeiten, die für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erforderlich sind.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten: Art. 9 Abs. 2 lit. b DSGVO in Verbindung mit § 26 Abs. 3 BDSG, soweit die Verarbeitung zur Ausübung von Rechten oder zur Erfüllung rechtlicher Pflichten aus dem Arbeitsrecht und dem Recht der sozialen Sicherheit erforderlich ist.
Erfüllung gesetzlicher Pflichten: Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. c DSGVO, etwa im Hinblick auf Nachweispflichten nach dem Infektionsschutzgesetz oder Pflichten nach dem SGB IX.
Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis: Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 72a SGB VIII. Diese Vorschrift ist zugleich die nach Art. 10 DSGVO erforderliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten über strafrechtliche Verurteilungen.
Aufnahme in unseren Bewerberpool sowie Berücksichtigung für weitere Stellen: Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. a DSGVO – und, soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten betroffen sind, Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO – auf Grundlage Ihrer ausdrücklichen Einwilligung.
Geltendmachung und Abwehr von Rechtsansprüchen: Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht darin, uns gegen etwaige Ansprüche – insbesondere nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – verteidigen bzw. eigene Ansprüche geltend machen zu können.
In aller Regel verarbeiten wir ausschließlich diejenigen Daten, die Sie uns selbst im Rahmen Ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt haben.
In Einzelfällen können uns Daten auch von Dritten übermittelt werden, etwa von der Bundesagentur für Arbeit, von Personalvermittlungen oder Zeitarbeitsunternehmen, die Sie beauftragt haben, oder von Personen, die Sie uns ausdrücklich als Referenz benannt haben. Referenzen holen wir ausschließlich mit Ihrem Einverständnis ein.
Die Bereitstellung Ihrer Daten erfolgt weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtend. Ohne die für die Eignungsbeurteilung erforderlichen Angaben und Unterlagen können wir Ihre Bewerbung jedoch nicht bearbeiten und im Auswahlverfahren nicht berücksichtigen.
Innerhalb unseres Unternehmens erhalten nur diejenigen Stellen und Personen Zugriff auf Ihre Daten, die diesen für die ordnungsgemäße Durchführung des Bewerbungsverfahrens benötigen. Dies sind insbesondere:
Darüber hinaus setzen wir sorgfältig ausgewählte Dienstleister ein, die uns bei der Datenverarbeitung unterstützen – etwa im Bereich IT-Betrieb, Wartung und Support, E-Mail- und Hosting-Dienste, Personaldienstleistungen sowie datenschutzgerechte Aktenvernichtung. Diese Dienstleister sind für uns als Auftragsverarbeiter tätig und auf Grundlage eines Vertrages nach Art. 28 DSGVO an unsere Weisungen gebunden.
Eine Weitergabe Ihrer Bewerbungsdaten an sonstige Dritte erfolgt nicht, es sei denn, wir sind hierzu gesetzlich verpflichtet oder Sie haben ausdrücklich eingewilligt.
Ihre Bewerbungsdaten werden ausschließlich innerhalb der Europäischen Union bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeitet; die eingesetzten Systeme werden in Rechenzentren in der Bundesrepublik Deutschland betrieben. Eine Übermittlung in ein Drittland ist nicht beabsichtigt.
Wir speichern Ihre Bewerbungsdaten nur so lange, wie dies für die genannten Zwecke erforderlich ist.
Eine längere Speicherung erfolgt nur, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.
Wir treffen Entscheidungen im Bewerbungsverfahren nicht ausschließlich auf Grundlage einer automatisierten Verarbeitung im Sinne des Art. 22 DSGVO. Ein Profiling zur Bewertung Ihrer Person findet nicht statt.
Als betroffene Person stehen Ihnen die folgenden Rechte zu:
Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine formlose Mitteilung an die oben genannten Kontaktdaten. Wir bitten um Verständnis, dass wir bei Anfragen, die nicht in Textform erfolgen, gegebenenfalls geeignete Nachweise verlangen, die belegen, dass Sie die Person sind, für die Sie sich ausgeben. Dies dient allein Ihrem Schutz.
Sie haben unbeschadet anderer Rechtsbehelfe das Recht, sich über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren.
Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist:
Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 34a
39104 Magdeburg
Postfach 1947
39009 Magdeburg
Telefon: 0391 81803-0
E-Mail: poststelle@lfd.sachsen-anhalt.de
datenschutz.sachsen-anhalt.de
Für unsere Betriebsstätte in Hemer kann daneben zuständig sein:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen
Kavalleriestraße 2–4
40213 Düsseldorf
Postfach 20 04 44
40102 Düsseldorf
Telefon: 0211 38424-0
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de
www.ldi.nrw.de
Unabhängig davon können Sie sich nach Art. 77 DSGVO auch an die Aufsichtsbehörde Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsortes oder Ihres Arbeitsplatzes wenden.
Bei der Übermittlung von Bewerbungen per unverschlüsselter E-Mail kann die Vertraulichkeit nicht vollständig gewährleistet werden. Wenn Sie dies vermeiden möchten, senden Sie uns Ihre Bewerbung gerne auf dem Postweg zu.