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Mai 2019: Wilde Kinder im Wald


Attraktion im Unterholz

Im Holmecker Wald herrscht jetzt Hochbetrieb. Viele unserer Waldbewohner haben jetzt Jungtiere. Sie alle haben eins gemeinsam: sie sind unglaublich putzig und sehr bewegungsaktiv. Wer sich behutsam und mit wachem Blick in der Natur bewegt, kann einiges Treiben in Wald und auf Wiesen beobachten …

Wildschweinbabys – für Beobachter

Die kleinen Wildschweinchen spielen sogar noch bei Tageslicht miteinander, so übermütig sind sie. Jedes Wildschweinbaby hat seine eigenen charakteristischen Streifen wie ein Fingerabdruck. Frischlinge werden sie genannt – warum eigentlich nicht Ferkelchen? Bitte unbedingt die Distanz wahren – denn die Mütter verteidigen ihre Kinder.

 

Diese Familien fühlen sich ganz sicher. Kein Wunder: Um 5:00 Uhr morgens ist kaum jemand unterwegs. Danke für das außergewöhnliche Frühaufsteher-Foto an Petra Scheipers.

Rehkinder – für behutsame Wanderer

Aber auch die Rehe haben jetzt ihre Kitze „gesetzt“ (so heißt es in der Jägersprache). In den ersten Lebenstagen kommt die Rehmutter tagsüber nur zum Säugen säugen vorbei. Die restliche Zeit liegen die Rehkitze im hohen Gras. Schon nach drei Monaten ist das bequeme Leben vorbei. Sie müssen dann selbst ihr Futter suchen.

Ein recht junges Rehkitz mit den charakteristischen weißen Flecken. Sie verblassen ab der vierten Lebenswoche und verschwinden nach dem Haarwechsel zum Winterfell. Danke für das schöne Foto an Insa Osterhagen

Vogelnachwuchs – für Romantiker

Die Rauchschwalben klebten fleißig ihre Nester an die Dachbalken und fliegen nun aufgeregt hin und her, um genug Futter für ihre Jungen anzubringen. Uns Menschen plagen in dieser Zeit weniger Fliegen und Mücken.

Auch alle anderen Vögel werden von ihrem Nachwuchs auf Trab gehalten. Ihren Gesang vernachlässigen sie jedoch nicht. Sie beschenken uns regelmäßig mit einem wundervollen abendlichen Konzert.

Vogelnest mit hungrigem Bewohner – wundervolle Großaufnahme von Re Wind

Häschen – für Frühaufsteher

Sitzt man etwas ruhiger im Grünen, sieht man früh am Tag den Hasen auf der Wiese auf seinem Kräuterspaziergang. Die Jungtiere werden behaart geboren und können bereits sehen.

Schon kurze Zeit nach der Geburt können sie sich fortbewegen, was sie auch ziemlich schnell tun. Sie sind sog. „Nestflüchter“. Ganz schön anstrengend für die Hasenmutter.

Seltener Anblick: Ein wenige Tage altes Hasenkind.

Fuchswelpen – für Nachtschwärmer

Auch die Füchsin ist tagsüber immer wieder im Gras zu sehen, wo sie Mäuse für ihre Jungen sucht. Fuchswelpen werden ab Februar geboren. Sie haben dann ganz blaue Augen. Nach vier bis fünf Wochen dürfen sie zum ersten Mal aus dem Bau. Mit 3 Monaten begleiten sie die Mutter dann bei Ausflügen. Tagsüber sind sie eher nicht zu bemerken.

Mit 3 Monaten begleiten sie die Fuchswelpen ihre Mutter bei Ausflügen.

 

Wer Tiere liebt … 

Bitte bleiben Sie auf den Spazierwegen, damit die Tiermütter ihre Jungen gut aufziehen können.