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Sankt Martin und seine vielen Gehilfen


Jedes Jahr am 11. November erinnern wir uns auch auf Gut Holmecke mit einem Pony-Umzug und einem kleinen Schauspiel an den heiligen Sankt Martin, der – seinerzeit noch Soldat – in einer bitterkalten Nacht ein Stück seines Mantels mit seinem Schwert abtrennt, um es einem frierenden Bettler zu geben.

In diesem Jahr gab es sehr viele kleine Martinsanwärter, darf der doch schließlich hoch zu Roß vorreiten. Auch die Ponys wollten sich ungern voneinander trennen. Deshalb haben wir kurzerhand alle willigen Schauspieler erwählt. Alle wurden als Martins Gehilfen rittermäßig weiß eingekleidet – und die Ponys wollten wir dann auch alle mitnehmen.

St Martin's Umzug auf Gut Holmecke 2015

Sankt Martin und seine Gehilfenschar

Bei recht stürmischem Wetter gestaltete sich die flatternde Anprobe auf der Ponykoppel als dem höchsten Geländepunkt recht schwierig. Alle Kinder waren sehr aufgeregt. Pony-Oma Susi konnte mit ihren trüben Augen nur eine bewegliche Invasion weißer Monster ausmachen und war kurz davor, eine Massenpanik der Vierbeiner auszulösen. Hier war es gut, dass auch moderne Kinder im Notfall wissen, was „Stillgestanden!“ heißt, damit unsere Oma Zeit hatte, um festzustellen, dass es „nur“ ihre kleinen Menschen sind.

Als endlich alle sich beruhigt, ihre Gewänder festgezurrt, ein Pony am Halfter und einen Platz in der Prozession gefunden hatten, konnte der Troß mit etlicher Verspätung aber wohlgeordnet auf dem Gutshof Einzug halten. Es hat viel Spaß gemacht und die Kur-Kinder waren einfach wieder einmal großartig und haben den Tag unvergesslich gemacht!

Das pädagogische Team organisiert das Event. Es findet jedes Jahr ein bisschen anders statt.

St Martin's Umzug auf Gut Holmecke 2015

Die lange Prozession zieht ein

Sankt Martin trifft den Bettler - Mutter-Kind-Kurklinik Gut Holmecke

Sankt Martin trifft den Bettler