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Therapie-Fachkonzept



Das Therapiekonzept

Das Therapiekonzept der Kurklinik Gut Holmecke basiert auf dem schulmedizinischen Ansatz der Prävention.

„Primäre Prävention bedeutet Vorbeugung: Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern im Laufe des Lebens erworben. Diesen Erkrankungen kann vorgebeugt werden … durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise – unterstützt von gesundheitsfördernden Lebensbedingungen …„

Das Bundesministerium für Gesundheit.

Es geht hierbei um

  • Schulungen hinsichtlich Verhaltensänderungen, um die Entwicklung oder das Fortschreiten einer Erkrankung zu verhindern sowie Krankheitsfolgen/ Chronifizierungen zu minimieren
  • die Einleitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität
  • Schulungen zum eigenverantwortlichen Umgang mit einer Prädisposition oder Krankheit.

Therapieaufbau indikations-, alters- und entwicklungsabhängig

Die Therapieangebote sind modular gegliedert und unterstützen sich gegenseitig.

  • Wir motivieren und unterstützen dabei, Wege aus der Krise zu finden.
  • Wir arbeiten lösungs- und ressourcenorientiert. Unser Ziel ist es, Menschen in eine „Selbstwirksamkeit“ zu führen.
  • Wir binden die Natur – unser eigenes großes Gutsgelände und unsere Tiere – als besondere Heilfaktoren in die Therapien mit ein.

In der Regel konzentrieren wir uns auf zwei bis drei Indikationen innerhalb unserer Schwerpunktindikationen, die gezielt und intensiv behandelt werden.

Das ganzheitliche Therapiekonzept von UNIVITA

UNIVITA hat ein ganzheitliches Therapieschema entwickelt: das „3-Säulen-Konzept“.

Therapieschema Gut Holmecke

Therapieschema „3-Säulen-Konzept“ von UNIVITA

Säule I: Eruierung der Ressourcen mittels interdisziplinärer Statuserhebung mit medizinischer Anamnese und Untersuchung sowie das psychologische Einzelgespräch (indikationsspezifische Vorsorgediagnostik).

Säule II: Erstellung des individuellen Behandlungskonzepts

Säule III: Nachhaltigkeit der therapeutischen Bemühungen während des stationären Aufenthalts. Nach gemeinsamer Festlegung der erreichbaren Ziele mit dem Patienten wird ein individuelles Unterstützungskonzept unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen geplant.

Phasenverlauf einer Präventionsmaßnahme bei UNIVITA

Phasen einer Vorsorgemaßnahme bei UNIVITA

Phasen einer Vorsorgemaßnahme bei UNIVITA

Wir legen besonderen Wert auf Therapieformen, die im Anschluss an die Maßnahme selbständig weitergeführt werden können. Wir verfolgen eine langfristige Strategie. Risikofaktoren, die Befindlichkeitsstörungen bzw. psycho-vegetativen Regulationsstörungen darstellen sollen wirksam reduziert werden. Dadurch soll eine Milderung des klinischen Schweregrads von Krankheiten möglich werden.

Neben den verordneten Therapien werden den Patienten Freizeitaktivitäten bzw. Rekreationsaktivitäten angeboten. Diese Angebote sind Therapieergänzungen. Sie sollen den Patienten zu ermutigen, zusätzlich eigene Schwerpunkte zu setzen.



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