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August 2017: Zwei Holmecker Monumente fallen


Wir haben bis zuletzt gepflegt, gebangt und gehofft. Doch leider haben nun auch unsere beiden ehrwürdigen Eschen den Kampft verloren. Ein winziger Pils Aus Asien hat auch die Holmecker Eschen besiedelt – wie so viele andere Eschen in ganz Europa schon seit 2002.

Am Dienstag begannen die Vorbereitungsarbeiten der Spezialfirma. Kein einfaches Unterfangen: einiges über 20 Meter hoch sind die ehrwürdigen Bäume geworden. Eine Esche wurzelte sehr nah am Haupthaus. Lange Jahrzehnte hat dieser große beeindruckende Baum Schatten und Geborgenheit gespendet, Vögeln und Eichhörnchen ein Zuhause geboten und vor dem Wetter geschützt. Unsere Kur-Kinder haben dort gerne gespielt und sich verabredet. Auch eine recht versteckte Bank zum philosophieren stand unter ihrem  heimeligen Blätterdach. Doch es half alles nichts, beide Eschen sind im Kern so sehr geschädigt, dass aus Sicherheitsgründen entschieden werden musste, sie zu fällen.

Aber wir schauen nach vorne – und denken über ein neues Projekt nach, wer oder was die Eschen-Plätze einnehmen soll.

Ralf Engel vom Iserlohner Kreisanzeiger hat sie in einem schönen Artikel gewürdigt. Danke für die Genehmigung der Veröffentlichung hier.

Biologisch Interessierte finden hier mehr Informationen zu dem Phänomen des Eschentriebsterbens.